Archiv, Mai 2014 Zu Kalenderansicht wechseln

Viele alte Haus- und Nutztierrassen sind in ihrer Existenz gefährdet. Einmal im Jahr dreht sich im Hohenloher Freilandmuseum Wackershofen alles um dieses wichtige Thema. Die Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall präsentiert Sauen und Eber des Schwäbisch-Hällischen Landschweins, Experten bringen dabei die zugrunde gelegten Kriterien auch dem Laien näher. Denn auch diese alte Landrasse steht aktuell auf der so genannten Roten Liste einheimischer Nutztierrassen in Deutschland.

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Früher sind die Metzger aus Stuttgart nach Hohenlohe gefahren und haben dort ihre Schweine abgeholt. Das ist Geschichte – bekanntlich dürfen viele heute nicht mehr selbst schlachten. Schwäbisch-Hällisches Qualitätsschweinefleisch g.g.A. (geschützte geografische Angabe) aber können Fachgeschäfte aus der Stadt noch heute „direkt beim Bauern“ beziehen – bei der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall (BESH).

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„Super!“ Michael Kraiß ist begeistert, denn die Besucher der Landesgartenschau in Schwäbisch Gmünd sind es auch. Zur Landesgartenschau in der Stauferstadt haben neun Mohrenköpfle, wie sie der Färbung wegen in Hohenlohe liebevoll genannt werden, ihre neue Heimat im Wald unterhalb des Schönblicks in Schwäbisch Gmünd gefunden. Hier werden die Schwäbisch-Hällischen wie ihre Vorfahren bis Ende Oktober leben. Die Schweine stammen von der Bäuerlichen  Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall, nach Ende der Schau werden sie zurück nach Schwäbisch Hall gebracht.

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Das Eisbein – auch als Knöchla oder Surhaxe bezeichnet, in Österreich Stelze genannt – ist der Teil, der sich zwischen Knie- oder Ellenbogengelenk und den Fußwurzelgelenken befindet. Dieses Stück vom Schwein ist wahrlich keine Schonkost: Eisbein ist sehr durchwachsen, sehnig und von einer dicken Fettschicht umgeben. Das Vordereisbein ist mit etwa 700 Gramm wesentlich kleiner als das Hintereisbein. Sein Fleisch ist sehr zart und aromatisch, muss aber lange gegart werden. Ob gekocht oder gegrillt, sollte es sich leicht vom Knochen lösen lassen

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Bio zum Anfassen, Entdecken, Fühlen und Stauen: Darauf dürfen sich Groß und Klein beim ersten Öko-Aktionstag am Samstag, 10. Mai, in Stuttgart freuen. Von 10 bis 17 Uhr präsentiert sich auf dem Schlossplatz, Untere Kastanienallee die bunte Vielfalt aus dem Land. Wie gut nachhaltig erzeugte Lebensmittel schmecken, darüber informiert an diesem Tag auch die Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall am Beispiel von Schwäbisch-Hällischem Qualitätsschweinefleisch g.g.A. (geschützte geografische Angabe). Artgerechte Tierhaltung, gesundes und gentechnisch unverändertes Futter sowie tierschutzgerechte Schlachtung der Schweine dieser alten Landrasse garantieren bekanntlich ganz besondere Geschmackserlebnisse, die Genießer nicht nur im Land so schätzen.

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Die dicke Rippe, Brustspitze, Brust gehört zum Vorderviertel des Schweins. Das Stück liegt auf der Unterseite der Schulter auf der Bauchseite, ist recht grobfaserig und durchwachsen. Sein Fettgehalt ist mit etwa 20 Prozent relativ hoch. Der vermeintliche Nachteil kann sich bei der Zubereitung aber als Vorteil erweisen: Dieses Fleisch trocknet nicht so schnell aus – wenn man’s richtig macht.

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